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Die Geschichte der Beagles ist verschwommen. Der Name kommt wahrscheinlich vom keltischen Wort " beag ", welches mit " kleines" zu übersetzen ist. Der Beagle sieht farblich aus, wie die meisten Foxhounds und ist von diesen der Kleinste. Schon sehr früh gab es auf den britischen Inseln kleine Laufhunde für die Hasenjagd. Die ursprüngliche Form kam wahrscheinlich mit den Kelten nach England. In der Zeit König Henry VIII. und seiner Tochter Elisabeth I. waren die Beagles sehr beliebt wegen ihrer Größe. Sie waren sehr klein, oft so klein, daß man sie in der Tasche des Jagdrockes mitführen konnte. Über die Jahre hat sich ihre Größe etwas gesteigert, doch kommt zuweilen noch ein kleiner "Taschenbeagle" in einem Wurf vor. Die Geschicklichkeit des Beagles, einer Fährte zu folgen, Kaninchen im Kreis auf den wartenden Jäger zurückzutreiben, hat zu sehr reger Nachfrage nach diesen Hunden geführt. Aber auch die kleine Größe und der fröhliche Charakter sind wichtige Faktoren. Sie brauchen wenig Pflege, wenig Unterhalt und sind für Kinder vorzügliche Spielgefährten. Die Rasse der Beagle sichert sich nicht nur wegen des leichten Umgangs und der Langlebigkeit einen besonderen Platz in den Herzen der Hundeliebhaber, sondern auch wegen ihrer Robustheit und ihrer guten Anpassungsfähigkeit an das Rudel- bzw. Zwingerleben. In den USA standen die Beagles viele Jahre unter den ersten zehn Plätzen, in den 50er Jahren sogar kurzzeitig auf dem ersten Platz. Sein eleganter Ausstellungstrab und seine fröhlichen Vorstellungen auf Unterordnungsleistungsprüfung machen es zu einem Vergnügen, ihn zu beobachten. Er ist ein außerordentlich beliebter Haus- und Familienhund, auch wenn bei den Beagles gelegentlich Stimmschwankungen oder eine gewisse Dickköpfigkeit auftreten. Trotzdem erfreuen sich Hundehalter an dem unbekümmerten und manchmal sogar einschmeichelndem Wesen. Häufig trifft man diese Rasse unter den Siegern auf Hundeausstellungen. Jährlich gibt es fast 3000 genehmigte Beagle Field Trails. Trotz dieser vielen auf Wettbewerben antretenden Hunden erfreut sich die überwiegende Mehrheit der Beagles gemeinsam mit ihrem Herrn, der Einzeljagd oder Jagd als Meute oder des einfachen Lebens als geliebter Haus- und Familienhund. Sein Hauptopfer, wenn die Jagd beginnt sind die Hasen und Kaninchen. Beaglefeldversuche sind für viele "Sportsleute" extrem populär. Tägliche Übung wird den Beagle fordern und ist die einzige Möglichkeit, den Hund von der ständigen Suche nach einem interessanten Geruch abzuhalten. Auf dieser Suche nach Gerüchen entwickelt der Beagle außerordentliche Ausbruchsfähigkeiten. Wenn das, den Beagle einschließende, Areal nicht absolut ausbruchssicher ist, wird der Beagle die kleinste Möglichkeit nutzen.
Eine richtige Haltung vorausgesetzt, ist der Beagle der familien- und kinderfreundlichste Hund, welchen ich kenne.
Beschreibung der Hunderasse Beagle:
Zur Beschreibung und dem Wesen der Hunderasse Beagle liegen derzeitig noch keine Daten in
unserer Hunderassendatenbank vor.
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Rassestandard:
URSPRUNGSLAND: England
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Ein robuster, kompakter Hund, vermittelt den Eindruck von Qualität, ohne grob zu wirken.
CHARAKTERISTIKA: Ein fröhlicher Hund, dessen wesentliche Bestimmung es ist, zu jagen, vornehmlich Hasen, indem er der Spur folgt. Unerschrocken, äußerst lebhaft, mit Zähigkeit und Zielstrebigkeit. Aufgeweckt, intelligent und von ausgeglichenem Wesen.
WESEN: Liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit.
KOPF UND SCHÄDEL: Von mäßiger Länge, kraftvoll ohne grob zu sein, feiner bei der Hündin, ohne Falten oder Runzeln am Kopf. Oberkopf leicht gewölbt, mäßig breit, mit sich leicht abzeichnendem Hinterhauptbein. Deutlich ausgeprägter Stop, der die Entfernung zwischen Hinterhauptbein und Nasenspiegel möglichst genau halbiert. Fang nicht spitz, angemessene Belefzung. Nasenspiegel breit, vorzugsweise schwarz, jedoch ist bei helleren Hunden eine abgeschwächte Pigmentierung statthaft. Gut geöffnete Nasenlöcher.
AUGEN: Dunkelbraun oder haselnußbraun, ziemlich groß, weder tiefliegend noch hervortretend, ziemlich weit voneinander eingesetzt mit sanftem, gewinnendem Ausdruck.
BEHANG: Lang, unten abgerundet. Wenn nach vorne gezogen, fast bis zum Nasenspiegel reichend. Tief angesetzt, dünn, mit der Vorderkante anmutig an der Wange anliegend getragen.
GEBISS: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigem Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe die untere eng übergreift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
HALS: Ausreichend lang, um dem Hund mühelos das Arbeiten mit tiefer Nase auf der Spur zu ermöglichen. Leicht Gebogen, mit etwas Kehlhaut.
VORHAND: Schulter gut zurückliegend, nicht überladen. Vorderläufe gerade und senkrecht gut unter den Hund gestellt. Gute Substanz mit runden Knochen, die zu den Pfoten hin nicht schlanker werden. Kurzer Vordermittelfuß. Feste Ellenbogen, weder ein- noch ausdrehend. Ellbogenhöhe ungefähr die Hälfte der Widerristhöhe.
RUMPF: Rückenlinie gerade und waagerecht. Brustkorb bis unter Ellenbogen herabreichend. Rippen gut gewölbt und gut zurückreichend. Kurze Lende, jedoch gut ausgewogen, kräftig und biegsam, ohne übermäßig aufgezogen zu sein.
HINTERHAND: Muskulöse Schenkel. Knie gut gewinkelt. Feste und tiefe Sprunggelenke, zueinander parallel.
PFOTEN: Fest, gut geschlossen, gut aufgeknöchelt mit kräftigen Ballen. Keine Hasenpfote. Nägel kurz.
RUTE: Stark, von mittlerer Länge. Hoch angesetzt, fröhlich getragen, aber nicht über den Rücken gerollt oder vom Ansatz nach vorne geneigt. Gut behaart, besonders an der Unterseite.
GANGART/BEWEGUNG: Fester Rücken, in der Bewegung gerade bleibend, ohne Anzeichen irgendwelchen Rollens. Frei, ausgreifend, weiter Vortritt. Gerade, ohne die Läufe hoch anzuheben; deutlicher Schub aus der Hinterhand. Hinterhandbewegung darf nicht eng sein, Vorhandbewegung nicht paddelnd oder kreuzend.
HAARKLEID: Kurz, dicht und wetterbeständig.
FARBE: Jede anerkannte Houndfarbe, mit Ausnahme von leberbraun. Rutenspitze weiß.
GRÖSSE: Erwünschte mindeste Widerristhöhe 33 cm, erwünschte höchste Widerristhöhe 40 cm
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Standardmerkmalen muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad seiner Abweichung stehen muß.
ANMERKUNG: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Scrotum befinden.
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