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Farbe: weiß mit kastanienbraunen Flecken, mit oder ohne Tüpfelung; die kastanienbraune Farbe tritt auch als breiter Mantel auf, der den größten Teil des Körpers bedeckt, aber Kopf und untere Extremitäten weiß beläßt
Haarkleid: kurz, dick und dicht
FCI-Gruppe: 7 (Vorstehhunde)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Braques Francaises Typ Gascogne:
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Rassestandard:
URSPRUNG: Frankreich.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 06. 05. 1988.
VERWENDUNG: Vorstehhund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 1.1 Kontinentale Vorstehhunde, Typ « Braque ». Mit Arbeitsprüfung.
Der Französische Vorstehhund stellt sich in zwei unterschiedlichen Typen vor, dem groben « Typ der Gascogne » und dem kleinen « Pyrenäentyp ». Beide stammen aus dem Südwesten Frankreichs und den Zentralpyrenäen, wo sie im Reinzustand erhalten geblieben sind.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Vorstehhund von mittleren Proportionen vom Typ Braque; mit Adel, robust und kräftig, jedoch nicht übertrieben schwer gebaut, mit starken Gliedmaben. Die Hündinnen sind leichter. Die Haut ist weich und recht lose.
WICHTIGE PROPORTIONEN: Die Länge des Fanges ist etwas kürzer als die des Schädels.
KOPF: Ziemlich kräftig, aber nicht zu schwer. Die Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind leicht divergent.
OBERKOPF: Schädel: Nahezu flach oder nur sehr leicht gewölbt mit einer schwach ausgeprägten Mittelfurche. Der Hinterhauptkamm tritt wenig hervor. Stop: Stirnabsatz weder eingesenkt noch hervorgehoben.
GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Dick, kastanienbraun, mit gut geöffneten Nasenlöchern. Fang: Nasenrücken breit, rechtwinklig, die Oberlinie manchmal etwas konvex. Lefzen: Hängend; der Lippenwinkel ist recht faltig. Kiefer / Zähne: Gebib vollständig; Zangengebib wird toleriert. Augen: Gut geöffnet und gut in die Augenhöhle eingebettet; kastanienbraun oder dunkelgelb; freimütiger Blick. Behang: Von mittlerer Länge; in Höhe der Augenlinie angesetzt; am Ansatz nicht zu breit; gut den Kopf umrahmend; leicht gefaltet und an der Spitze abgerundet. Die Wangen dürfen in Höhe des Ohransatzes und ein wenig darüber eine oder zwei senkrecht verlaufende Falten aufweisen. Die Ohrspitzen müssen bis zum Ansatz des Nasenschwammes reichen.
HALS: Von guter Länge, im oberen Teil leicht gewölbt und stets mit leichter Wamme.
KÖRPER: Rücken: Breit, gerade, manchmal etwas lang, stets aber fest. Lenden: Kurz, muskulös, leicht gewölbt. Kruppe: Zur Oberlinie leicht schräg. Brust: Von vorn betrachtet breit, im Profil besehen lang und bis auf Ellenbogenhöhe herabreichend; die Rippen sind ohne Übertreibung gerundet. Bauch: Flanken flach; wenig aufgezogener Bauch.
RUTE: Im allgemeinen gekürzt; sie verlängert die Wölbung der Kruppe; wenn sie gut getragen wird, ist die unkupierte Rute ebensowenig ein Fehler wie eine angeborene Stummelrute.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Läufe senkrecht und gerade; kräftig und muskulös. Schultern: Stark bemuskelt und mittelmäbig schräg. Oberarm: Kräftig und gut bemuskelt. Ellenbogen: Sie liegen auf Höhe des Brustbeins. Vorderpfoten: Zehen eng aneinanderliegend und gut gewölbt; Pfote insgesamt kompakt, fast rund; Krallen stark und Ballen gut fleischig.
HINTERHAND: Senkrecht und gerade. Oberschenkel: Gut bemuskelt, gerundet. Unterschenkel: Muskulös. Sprunggelenk: Mittelstark gewinkelt. Hintermittelfub: Recht kurz. Hinterpfoten: Kompakt, beinahe rund.
HAARKLEID
HAAR: Eher grob und reichlich; an Kopf und Behang feiner.
FARBE: · Kastanienbraun. · Kastanienbraun und weib. · Kastanienbraun stark weib getüpfelt. · Kastanienbraun mit lohfarbenen Abzeichen (über den Augen, an den Lefzen und an den Gliedmaben).
GRÖSSE: Rüden: 58 bis 69 cm. Hündinnen: 56 bis 68 cm. Ideale Gröbe: 61 bis 63 cm.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Zu schwerer oder zu leichter Hund. · Zu stark betonter Hinterhauptkamm. · Lefzen zu dick oder nicht stark genug überfallend. · Runde Augen infolge übertriebener Brauen-oder Jochbögen. · Behang flach, zu kurz, zu stark eingerollt. · Bauch windhundartig aufgezogen. · Durchgetretene Pfoten.
AUSSCHLIESSENDE FEHLER: · Begrenzungslinien von Schädel und Fang konvergent oder zu stark divergent. · Spaltnase, ausgesprochene Depigmentierung des Nasenschwammes. · Vor-und Rückbib. · Entropium, Ektropium, fleckige Depigmentierung am Lidansatz. · Rutenlosigkeit (Anurie). · Verwachsene, überzählige oder fehlende Zehen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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