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Beschreibung der Hunderasse: Cao da Serra de Aires im Lexikon der Hunderassen / in der Enzyklopädie der Rassehunde
Farbe: Gelb, Braun, Grau, Lohfarbe, Wolfsgrau, Schwarz mit rotbraunen Abzeichen, nie mit weissen Flecken...
Haarkleid: Sehr lang, glatt oder ein wenig wellig, mittlere Stärke, gleichmäßig dicht , keine Unterwolle
FCI-Gruppe: 1 (Hüte- und Treibhunde)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Cao da Serra de Aires:
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Sowohl in Spanien, als auch in Portugal, das seit 1095 als eigenständiger Staat existiert,war den Schäfern ihr Zusammenhalt und der Austausch von Schafen und Hunden wichtiger als Krieg oder Frieden zwischen ihren Staaten. Beim Hüten und Treiben der Herden waren Hunde vom Typ des heutigen spanischen Gos d’ Atura und des portugiesischen de Aires bei Wind und Wetter im Einsatz. Das Leben der Hirten war karg. Ein guter Hund musste ausdauernd, wiederstandsfähig, beweglich und anspruchslos im Futter sein. Weil die Herden groß und nur mit einem Tier nicht zu hüten waren legte man Wert auf Verträglichkeit unter den Hunden. Diese Maßstäbe, und nicht Farbe oder andere optischen Merkmale waren also die ursprünglichen Kriterien für die Auswahl von Zuchttieren. Der Gos d’ Atura und der de Aires haben sich anfänglich durch die Isolation einzelner Populationen in den schroffen Gebirgszügen und tiefen Tälern der ibirischen Halbinsel unterschiedlich weiterentwickelt. Erst 1930 erfolgte eine genaue Trennung und Definition der beiden Rassen. Im Ursprungsland Portugal ist der de Aires auch heute noch beim Hüten von Schweinen, Schafen, Ziegen, und Stieren anzutreffen. In Deutschland dagegen ist dieser sehr ursprünglich, mittelgroße Hütehund kaum bekannt. Daires sind außerordentlich intelligent, voller Arbeitseifer, Temperament und Ausdauer. Er ist immer wachsam (fast unbestechlich) niemals bissig oder aggressiv, allerdings Fremden gegenüber eher unnahbar. In seiner Familie zeigt er sich äußerst verschmust, sehr fröhlich und lustig. Erlernt gerne schnell und viel und ist tolerant gegenüber anderen Haustieren. Durch diese Eigenschaften ist er geradezu prädestiniert für diverse Hundesportarten wie Obedience,Agility, Fly-ball,Dog-Dancing, usw. vorrausgesetzt man trägt seiner natürlichen Zurückhaltung Fremden gegenüber Rechnung. In der Wohnung ist der Daires ein angenehm ruhiger, ausgeglichener und liebevoller Hund, der trotz des langen Fells relativ pflegeleicht ist. Er haart kaum muss aber regelmäßig (1x pro Woche) gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Es gibt ihn in gelb,braun,grau, lohfarben,wolfsgrau, und überwiegend Schwarzmarken. Man muss sich gut überlegen, ob man ihn gerecht wird, den nichts ist für einen lern- unbewegungsfreudigen Hund schlimmer als Langeweile. [bild 9 links]
Beschreibung der Hunderasse Cao da Serra de Aires:
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Rassestandard:
Secretariat General;13, Place Albert 1 –B 6530 Thuin (Belg.)
FCI Standart Nr. 93/27. 02.96/D
Portugiesischer Schäferhund – Cao da Serra de Aires
Ursprung: Portugal Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 27.02.1996. Verwendung: Hüte –Wach –und Hofhund Klassifikation FCI: Gruppe1 Hüte und Treibhunde Sektion1 Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung
[bild 8 rechts] [bild 10 links]
Man betrachtet manchmal die Hunde der Serra de Aires als die Nachkommen eines von dem Grafen Castro Guimares zu Beginn des Jahrhunderts eingeführten Hundepaares der Rasse Berger de Brie. Da man die Hunde aber heute in beachtlicher Zahl vorfindet, und sie sich in ihren gefestigten Eigenschaften davon so unterscheiden, dass sie eher der Rasse Berger de Pyrenees anzugehören scheinen, liegt der Gedanke nahe, dass sie viel mehr ein Zwerg dieser Rasse sind, welchen man durch den Berger de Brie zu verbessern sucht. Wäre dem nicht so, verstünde man nicht, weshalb man als Hütehund im Alentejo eine Rasse gewählt haben sollte, die sich dem Klima jener Region nur schwer anpassen könnte.
Allgemeines Erscheinungsbild und Fähigkeiten: Hund von mittlerer Größe und eher länglichen Körperbau. Er ist außergewöhnlich intelligent und lebhaft, unempfindlich und besonnen, dem Hirten und der Herde, die er bewacht, treu ergeben. Er scheut den Fremden und wacht in der Nacht. Er hat ein affenähnliches aussehen und gehabe, weshalb man ihn in seiner Heimat auch als „Affenhund“ bezeichnet. Besonders in Alentejo dient er zum Bewachen und führen aller Herden(Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde, Schweine) Man bevorzugt ihn wegen seiner geschicklichen Art, die Herde auf der Weide und Ausreißer zurückzuholen.
Kopf: Stark, breit weder lang noch kugelförmig
Nase: gut abgesetzt, leicht aufgebogen, mit großen Nasenöffnungen; abgerundet, zylindrisch und Nahezusenkrecht abgestumpft; vorzugsweise von schwarzer Farbe oder aber dunkler als das Haarkleid.
Fang: Nahezu zylindrisch, im Profil gerade oder leicht konkav, er ist kurz und misst etwa zweidrittel der Schädellänge; seine breite steht in guten Verhältnis zu Länge und Form.
Lippen: Anliegend, sich nicht überdeckend, dünn, fest, nahezu geradlinig
Kiefer: normal entwickelt; die Kiefer stehen sich genau gegenüber und tragen weiße kräftige Zähne
Stirnabsatz(Stop): Gut ausgeprägt; die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind divergent
Schädel: ein wenig länger als breit; nach beiden Seiten gewölbt; in Querrichtung jedoch etwas stärker; die Augenbrauenbogen treten nicht hervor; die Stirnfurche ist bis zur hälfte der Stirn ausgeprägt; zwischen den Ohren nahezu eben; Hinterhauptbein sichtbar.
Augen: Lebhafter, intelligenter, und gelehriger Ausdruck; weder hervorstehend noch eingesunken; vorzugsweise von dunkler Farbe; Rundlich, von mittlere Größe und waagerecht, Augenlieder schwarz oder jedenfalls dunkler pigmentiert als die Fellfarbe
Ohren: Hoch angesetzt; ohne knick herabfallend, wen sie unkupiert sind, aufrechtstehend, wenn sie kupiert wurden; dreieckig, von mittlerer Länge und glatt
Hals: Harmonischer Übergang zu Kopf und Rumpf; gerade und leicht aufgerichtet; von gleichmäßiger Stärke, ohne Wamme
Vordere Gliedmaßen: Kräftig, gleichmäßig breit gestellt; von vorn und von der Seite betrachtet gerade und parallele
Schulter und Oberarm: Kräftig; von mittlerer Länge; gut bemuskelt; Schulterblatt-Oberarmgelenk rechtwinklig
Unterarm: Senkrecht und gut bemuskelt
Vorderfusswurzel: Von gleichmässiger Stärke und mittlerer Länge; von oben nach unten und von hinten nach vorne nicht sehr abgewinkelt
Pfote: Rundlich, nicht platt, Zehen lang und eng aneinanderliegend mit ausgeprägter Wölbung; Krallen lang, kräftig und schwarz oder dunkler als das Haarkleid; Ballen dick und wiederstandsfähig
Rumpf: Obere Linie wenig abfallend; Bauchlinie ansteigend
Vorderbrust: Gut herabreichend; tief und von mittlerer Breite
Rippen: Gerade oder leicht abfallend, lang
Lenden: Kurz und gewölbt; breit und gebogen; gut bemuskelt und gut in Rücken und Kruppe gefügt
Bauch und Flanken: Gleichmäßig geräumig; leicht abfallend
Kruppe: Von mittlerer Länge und Breite; leicht abfallend
Hintere Gliedmaßen: Kräftig, mit gleichmässigen breitem Stand; hinten und von der Seite betrachtet gerade und parallel
Oberschenkel: Von mittlerer Länge und breite; gut bemuskelt
Unterschenkel: Wenig geneigt; lang; gut bemuskelt
Fusswurzel (Sprunggelenk): Eher tief als hoch angesetzt; von regelmäßiger Breite, kräftig und trocken; der Sprunggelenkswinkel ist mittelmäßig geöffnet
Hintermittelfuss: Von gleichmäßiger Dicke, aber kräftig; von mittlerer Länge; von oben nach unten und von vorn nach hinten nicht sehr schräg; er darf einfach oder doppelte Afterkrallen tragen
Pfote: Rundlich, nicht platt; Zehen lang und geschlossen mit ausgeprägter Wölbung; Krallen lang, kräftig und schwarz oder dunkler als das Haarkleid; Sohlen dick und widerstandsfähig
Rute: Hoch angesetzt; spitz, auch an der Basis dünn, bis zum Sprunggelenk reichend; in Ruhestellung fällt sie mit mehr oder weniger stark aufgebogener Spitze zwischen den Schenkeln herab; in der Bewegung streckt sie sich leicht gebogen und wedelt oder sie erhebt sich eingerollt
Haarkleid
Haar: Sehr lang, glatt oder ein wenig wellig, langen Kinn- und Schnauzbart sowie Augenbrauenbildend, wobei die Augen jedoch sichtbar bleiben. An Kopf; Rumpf und Gliedmaßen sehr langes Fell, auch zwischen den Zehen; das Haar ist von mittlerer Stärke und hat die Textur von Ziegenhaar; gleichmäßig dicht auf dem gesamten Körper; keine Unterwolle
Farbe: Die Farben sind Gelb, Braun, Grau, Lohfarbe und Wolfsgrau, jeweils in heller, üblicher oder dunkler Tönung, sowie Schwarz mit mehr oder weniger starken rotbraunen Abzeichen, gleich ob mit oder ohne Einsprengung weisser Haare, jedoch nie mit weissen Flecken, ausgenommen ein kleiner weisser Brustfleck
Haut: Innere und äußere Schleimhäute vorzugsweise pigmentiert; die Haut liegt nicht sehr straff an
Größe: Rüden 45 – 55 cm, Hündinnen 42 – 52 cm
Gewicht: 12 – 18 kg
Gangarten: Leicht und flüssig, Trab vorherrschend; energischer Galopp, wenn es die Arbeit verlangt
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte Nase: spitz; Lefzen: überdeckend und hängend; Stirnabsatz: schwach ausgeprägt; Augen: hell, klein, nicht rund oder schräggestellt; Ohren: geknickt; Rumpf: obere Linie eingefallen oder zu stark abfallend, untere Linie windhundmässig aufgezogen Kruppe: waagerecht oder zu stark abfallend; Rute: tief angesetzt, kurz oder in Ruhestellung über dem Rücken eingerollt; Krallen: weiss; Haarkleid: nicht rau genug oder weisse Flecken auf der Brust
Ausschließende Fehler: Kopf: schmal und lang, Ohren: tief angesetzt; Rute: kupiert oder von Geburt an fehlend; Haar: unzureichende Länge, gekräuselt und gelockt, weiss am unteren Teil der Gliedmassen oder gescheckt; Größe: Zwergenwuchs
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