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Farbe: dreifarbig, lohfarben nur im Kopfabzeichen, schwarz beschränkt auf Kopf und wenige Körperflecken, auf dem weißen Körper verteilt einige schwarze Tupfen
Haarkleid: kurz, dicht, glatt
FCI-Gruppe: 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Grand Gascon Saintongeois:
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Rassestandard:
URSPRUNG: Frankreich.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 24. 01. 1996.
VERWENDUNG: Hund für die Flintenjagd und manchmal für die Hetzjagd auf Hochwild, aber auch auf den Hasen; meist in der Meute oder einzeln als Fährtenhund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen. Sektion 1.2 Grosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Mitte des 19. Jahrhunderts suchte der Graf Joseph de Carayon-Latour die im Niedergang begriffene Rasse des Chien de Saintonge wiederzubeleben und kreuzte deshalb deren letzte Nachkommen mit den Bleus de Gascogne des Baron de Ruble und schuf so den Gascon Saintongeois, verursachte dabei aber das Aussterben des Chien de Saintonge.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Sehr gut gebauter Hund, der gleichzeitig den Eindruck von Kraft und Eleganz vermittelt; in Kopf, Haarkleid und Ausdruck ganz dem französischen Typ entsprechend.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Verhalten: Vorzüglicher Hund für die Hetzjagd; feine Nase; unternehmungsfreudig; sehr schönes Geläut; ordnet sich instinktiv in die Meute ein. Charakter: Ruhig; ordnet sich leicht unter.
KOPF:
OBERKOPF: Schädel: Von vorn betrachtet gewölbt und eher schmal; der Hinterhaupthöcker ist gut betont; von oben betrachtet ist der hintere Teil des Schädels deutlich spitzbogig. Stop: Wenig betont.
GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Schwarz, gut entwickelt; Nasenlöcher gut geöffnet. Fang: Von gleicher Länge wie der Schädel; kräftig; obere Linie leicht gewölbt. Lefzen: Den Unterkiefer knapp bedeckend; unauffälliger Lefzenwinkel. Kiefer / Zähne: Scherenschluss; die Schneidezähne stehen gut rechtwinklig zum Kiefer. Backen: Trocken. Augen: Oval; braun; sanfter, vertrauensvoller Ausdruck. Behang: Er ist dünn, gefaltet und muss mindestens die Nasenspitze erreichen können; unterhalb der Augenlinie und recht weit nach hinten angesetzt, so dass er den Schädel gut frei gibt.
HALS: Von mittlerer Länge und Dicke; leicht gebogen; er trägt wenig Wamme.
KÖRPER: Rücken: Sehr fest; nicht übertrieben lang. Lenden: Leicht gewölbt, recht muskulös. Kruppe: Gut breit; eher horizontal. Brust: Breit, lang, sie reicht bis in Ellenbogenhöhe hinab; recht breite Vorbrust. Rippen leicht gerundet und lang. Untere Profillinie und Bauch: Recht lang; leicht aufgezogen.
RUTE: Kräftiger Ansatz; am Ende stark verjüngt; bis zum Sprung-gelenkhöcker hinabreichend; elegant als Säbelrute getragen.
HINTERHAND: Allgemeines: Gut proportionierte Hinterhand. Oberschenkel: Lang und gut bemuskelt. Sprunggelenk: Breit; leicht gewinkelt; gut tief angesetzt.
PFOTEN: Von der Form eines leicht gestreckten Ovals; Zehen trocken und eng aneinanderliegend; Ballen und Krallen schwarz.
GANGWERK: Gleichmässig und fliessend.
HAUT: Geschmeidig und nicht zu dick; weiss mit schwarzen Flecken; Schleimhäute (haarlose Zonen) schwarz.
HAARKLEID
HAAR: Kurz und dicht.
FARBE: Die Grundfarbe ist weiss, schwarz gefleckt, manchmal getüpfelt. Jede Kopfseite trägt im allgemeinen zwei schwarze Flecken, die den Behang bedecken, die Augen einfassen und auf den Backen enden. Die Backen sind lohfarben, vorzugsweise blass. Zwei lohfarbene Abzeichen finden sich über den Augenbrauen als "Vieräugelfleck". Spuren von Lohfarbe findet man auch auf der Innenseite des Behangs und als Tüpfelung entlang der Gliedmassen; auf der Oberseite des Behangs dürfen einige falbfarbene Haare erscheinen, ohne jedoch den Kopf dreifarbig erscheinen zu lassen; manchmal findet sich unten am Oberschenkel ein typischer Fleck von der Farbe welken Laubes, der sogenannte "Rehfleck" (rehfarbener Fleck).
GRÖSSE: Widerristhöhe: Rüden: 65 cm bis 72 cm. Hündinnen: 62 cm bis 68 cm.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Mangel an Volumen. · Ungenügend entwickelter Knochenbau. · Kurzer Kopf. · Breiter Schädel. · Hoch angesetzter, kurzer Behang. · Weicher Rücken. · Abgeschlagene Kruppe. · Seitwärts getragene Rute. · Zu schräge oder zu steile Schulter. · Aus der Rückansicht eng stehende Sprunggelenke (kuhhessig). · Durchgetretene Pfoten. · Fehlende lohfarbene Abzeichen. · Furchtsame Hunde.
AUSSCHLIESSENDE FEHLER: · Ängstliche oder aggressive Hunde. · Mangel an Typ. · Schwere anatomische Missbildungen. · Augenfällige, den Gebrauch beeinträchtigende Mängel. · Vor- oder Rückbiss. · Helles Auge. · Jedes von der Standardbeschreibung abweichende Haarkleid.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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