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Kaiserstraße 75-77
60329 Frankfurt am Main
Farbe: chamois, dunkelbraun oder grau-gelb mit schwarzer Maske; weiße Abzeichen an Brust und Pfoten charakteristisch; niemals nur weiß
Haarkleid: kurz, glatt
FCI-Gruppe: 2 (Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Kangal:
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Rassestandard:
Allgemeine Erscheinung:
10.08.2003
Mächtig, aufrecht, großrahmig, kraftvolle Gestalt, Hütehund mit breitem, kräftigem Kopf und dichtem, doppeltem Haarkleid. Muss groß und ausdauernd sein. Ist in der Lage sich mit großer Geschwindigkeit fortzubewegen.
Kurzer geschichtlicher Abriss:
Der Anatolische Hirtenhund ist ein Hütehund der auf eine sehr lange Vergangenheit zurück blicken kann, wobei sein Ursprung wahrscheinlich auf die großen Jagdhunde Mesopotamiens zurückgeht. Die Rasse hat sich im Laufe der Zeit auf die ihn betreffenden Umstände eingestellt. Die wichtigsten sind hierbei das Klima ‑ heiße und sehr trockene Sommer und sehr kalte Winter ‑, die Lebensart der Bevölkerung sesshaft, oder Nomadentum ‑, sowie den Hunden zugewiesene Arbeit. Diese Rasse hütet große Herden.
Allgemeines Erscheinungsbild:
Mächtig, aufrecht, großrahmig, kraftvolle Gestalt, Hütehund mit breitem, kräftigem Kopf und dichtem, doppeltem Haarkleid. Muss groß und ausdauernd sein. Ist in der Lage sich mit großer Geschwindigkeit fortzubewegen.
Wichtige Maßverhältnisse:
Die Länge des Vorgesichts ist ein wenig geringer als die des Schädels.
Wesen:
Ausgeglichen und kühn, ohne jegliche Aggressivität, unabhängig, sehr intelligent und führig. Stolz und vertrauenswürdig. Gegenüber seinen Herren ist er anhänglich und loyal, erwachsene Hunde sind Fremden gegenüber jedoch misstrauisch.
Kopf Oberkopf:
Groß, jedoch im richtigen Verhältnis zum Gebäude, breit zwischen den Ohren und leicht gewölbt. Erwachsene Rüden haben einen breiteren Kopf als Hündinnen.
Stop:
Gering ausgeprägt.
Gesichtschädel:
Von oben betrachtet, nahezu rechteckig, stumpfes Profil, sich zur Nasenspitze nur schwach verjüngend.
Nase:
Schwarz, bei leberbraunen Exemplaren braun.
Lefzen:
Leichte Hängelefzen, Schwarz. Die Unterkante der Oberlippe soll nicht tiefer als die Unterkante des Unterkiefers sein.
Kiefer:
Kräftig.
Gebiss / Zähne:
Starke Zähne, perfektes, regelmäßiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ‑ ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Vollzahnig mit 42 Zähnen.
Augen:
Im Verhältnis zur Größe des Kopfes eher klein, tief und weit von einander gebettet; Bindehaut nicht sichtbar. Farbe von Gold bis Dunkelbraun. Lidränder schwarz, außer bei leberbraunen Hunden.
Ohren:
Mittelgroß, dreieckig mit abgerundeten Spitzen. Flach anliegend hängend seitlich am Schädel getragen, werden sie bei Erregung etwas angehoben.
Hals:
Leicht gebogen, kraftvoll, muskulös, mäßig lang, eher dick, wenig Wamme.
Körper:
Kraftvoll, gut bemuskelt, niemals fett.
Obere Linie:
Lendenpartie leicht gebogen.
Rücken:
Im Verhältnis zur Länge der Läufe eher kurz.
Brust:
Bis zu den Ellenbogen reichende Brusttiefe, Rippen gut gewölbt, ausreichend langes Rippenschiff.
Bauchlinie:
Gut aufgezogen.
Rute:
Lang, mindestens bis zu den Sprunggelenken reichend, ziemlich hoch angesetzt, wird sie in der Ruhestellung hängend und leicht eingerollt, in der Erregung, besonders bei den Rüden hoch und über den Rücken gerollt getragen.
Gliedmaßen
Vorderhand Allgemeines:
Vorderläufe weit auseinander gestellt, von guter Länge, gerade, mit kräftigen Knochen.
Schultern:
Gut bemuskelt und schräg.
Ellenbogen:
Gut am Körper anliegend.
Vorfußwurzelgelenk:
Kräftig.
Vordermittelfuß:
Von der Seite betrachtet leicht schräg.
Vorderpfoten:
Kräftig, mit gut gewölbten Zehen und kurzen Nägeln.
Hinterhand Allgemeines:
Kraftvoll, jedoch nicht übertrieben bemuskelt. Hinterläufe, von hinten betrachtet, gerade und parallel.
Knie:
Gut gewinkeltes Kniegelenk.
Sprunggelenk:
Mittlere Winkelung, kräftig und nicht nach innen oder außen gedreht.
Hintermittelfuß:
Gerade und parallel.
Hinterpfoten:
Kräftig, mit gut gewölbten Zehen und kurzen Nägeln.
Gangwerk:
Sehr bemerkenswert gleichmäßiger und harmonischer Bewegungsablauf mit fester, gerader Rückenlinie, gut getragenem Hals und Kopf; dies ergibt den Eindruck eines Jägers auf der Pirsch. Passgang bei langsamer Aktion erlaubt. Kurztrittiger oder steppender Bewegungsablauf höchst unerwünscht.
Haarkleid
Beschaffenheit des Haares:
Kurz oder halblang, dicht mit dickem Unterhaar. Aufgrund von klimatischen Bedingungen große Unterschiede der Haarlänge möglich. An Hals und Schulter etwas länger und dicker. Das Haarkleid tendiert im Winter zu größerer Länge.
Farbe:
Alle Farben sind erlaubt.
Größe und Gewicht
Größe:
Rüden: 74 bis 81 cm.
Hündinnen: 71 bis 79 cm
Gewicht:
Rüden: 50 bis 65 kg.
Hündinnen: 40 bis 55 kg.
Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden.
Schwere Fehler:
Tiefgestellt, schwerfällig und langsam, zu massiv, zu leicht gebaut, windhundartige Erscheinung; flacher Schädel, kurztrittig oder steppend. Zu langes herabhängendes Haarkleid.
Disqualifizierende Fehler:
Zu kurzer Fang (ein Drittel der Gesamtlänge des Kopfes); Haarkleid zu kurz und zu weich, fehlende Unterwolle, Vor‑ oder Rückbiß, Unfähigkeit zum Hüten einer Herde.
Anmerkung:
Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig Im Skrotum befinden.
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