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Farbe: schwarzlohfarben, auch lohfarbe mit schwarzem Sattel
Haarkleid: kurz, glatt und sehr dicht; stärkere Behaarung an unterer Rutenseite
FCI-Gruppe: 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Polnischer Laufhund:
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Beschreibung der Hunderasse Polnischer Laufhund:
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Rassestandard:
URSPRUNG: Polen.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 25. 02. 1985.
VERWENDUNG: Laufhund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen. Sektion 1.2 Mittelgrosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Mittelgrosser, stark und kompakt gebauter Hund mit kräftigem Knochengerüst; ziemlich schwer; gut proportionierte Gliedmassen. Der Körperumriss drückt eher Kraft und Ausdauer als Schnelligkeit aus. Während der Suche ist sein Laut klar, wohltönend und von wechselnder, mittlerer Tonlage, bei der Hündin üblicherweise etwas heller.
WICHTIGE PROPORTION: · Schädel und Fang sind gleich lang.
KOPF: Recht schwer, edel ziseliert; in der Seitenansicht ähnelt er einem Rechteck mittlerer Länge.
OBERKOPF: Schädel: Die Stirnlinie bildet mit der Nasenrückenlinie einen stumpfen Winkel. Augenbrauenbogen stark entwickelt. Die Stirn zeigt zahlreiche Falten. Hinterhauptbein stark entwickelt. Stop: Deutlich ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Schwarz, gross und breit. Fang: Verlängert, vorne abgestumpft, weder keilförmig noch spitz. Lefzen: Dick und hängend. Unterlefze mit hängendem Lippenwinkel. Kiefer / Zähne: Starke, ausreichend lange Kiefer mit regelmässigem Gebissschluss. Backen: Gut entwickelte Backenmuskulatur. Augen: Sanfter, ruhiger Ausdruck; die Augen sind schräg eingesetzt und liegen nicht sehr tief in den Höhlen; dunkelbraun; beim älteren Hund sind die unteren Lider hängend. Behang: Tief angesetzt; ziemlich lang und frei fallend; an den Enden leicht abgerundet; der untere Teil des Behanges ist nach innen gedreht und liegt eng am Kopf an.
HALS: Er ist von mittlerer Länge, kräftig, muskulös und am Übergang zum Rumpf von beachtlicher Dicke; Hängewamme mit reichlich gefalteter Haut.
KÖRPER: Rücken: Lang, breit und muskulös. Lenden: Kruppe: Breit, nicht abgeschlagen. Brust: Geräumiger Brustkorb, entsprechend breit und tief. Die Brustbeinregion reicht bis zum Ellenbogen herab. Die Rippen sind gut gewölbt, lang wie der gesamte Brustkorb, senkrechter gestellt als bei den anderen Rassen. Untere Profillinie und Bauch: Stark entwickelter, geräumiger Hinterleib, fast so tief herabreichend wie der Brustkorb. Abdomen nicht zu sehr aufgezogen. Volle, nicht eingefallene, gerundete Flanken, ev. mit leichter Einsenkung unterhalb der letzten freien Rippen.
RUTE: Recht tief angesetzt, dick und im unteren Teil von langem Haar bedeckt; leicht herabhängend getragen, reicht sie über das Sprunggelenk hinab; ab der Hälfte des Unterschenkels ist sie leicht gebogen. Bei normaler Fortbewegung wird sie etwas erhoben getragen, nicht aber eingerollt. Im Laufen wird sie etwas angehoben, ohne sich über die Rückenlinie zu erheben.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Schultern: Schulterblatt schräg gestellt, mit gut entwickelter Muskulatur. Unterarm: Ziemlich stark bemuskelt. Vorderfusswurzelgelenk: Gut ausgebildet, hervortretend, deutlich erkennbar, trocken, in der Grösse dem Vordermittelfuss angemessen. Vorderpfoten: Kräftige Muskeln auf starken Knochen; Zehen eng aneinanderliegend; kräftige, dicke Krallen, beim arbeitenden Hund kurz. Bei weissen Zehen sind die Krallen hell, bei lohfarbenen Zehen sind sie schwarz.
HINTERHAND: Oberschenkel: Lang, kräftig, mit gut entwickelter Muskulatur, von starkem Knochenbau. Unterschenkel: Schräg gestellt, ziemlich kurz, gut bemuskelt. Sprunggelenk: Trocken, gut gemeisselt. Hintermittelfuss: Leicht geneigt. Hinterpfoten: Zehen eng aneinanderliegend. Krallen dick, kräftig, kurz. Ballen breit, mit dicker Haut bedeckt.
GANGWERK: Normalerweise bewegt sich der Hund in einem kurzen, langsamen und schweren Trab. Während der Jagd sucht und verfolgt er in einem schweren Galopp.
HAARKLEID
HAAR: Dickes Haar von mittlerer Länge, mit dichter Unterwolle; ein wenig länger entlang des Rückgrates, an der Rückseite der hinteren Gliedmassen und am unteren Teil der Rute.
FARBE: Der Kopf und der Behang, ausgenommen die Seitenflächen des Schädels, sind rotbraun, der Behang dabei etwas dunkler als der Rest. Die Gliedmassen, die Brustbeingegend und die Schenkel sind ebenfalls rotbraun. Der Körper ist schwarz oder von einem beinahe schwarzen Dunkelgrau. In der alten polnischen Jagdsprache nannte man ihn "podzary" (verbrannt). Der hauptsächlich rotbraune Brand kann in verschiedener Farbintensität auftreten und bis zu einer zimtfarbenen Tönung reichen, welche bei der Polnischen Bracke sehr geschätzt wird. Weisse Haare sind zulässig als Stern, als bis zum Fang reichende Blesse, an der Brust, an den Enden der Gliedmassen und an der Rutenspitze. Das Schwarz bildet einen Mantel, der sich bis auf den Kopf erstreckt; deutliche rotbraune Abzeichen über den Augen. Wenn sich bei der Polnischen Bracke das Schwarz bis auf den Nasenrücken ausbreitet, ist dies ein Disqualifikationsgrund.
GRÖSSE UND GEWICHT: Widerristhöhe: Rüden: 56 - 65 cm, Hündinnen: 55 - 60 cm. Gewicht: Rüden: 25 - 32 kg, Hündinnen: 20 - 26 kg.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Unzureichende Muskulatur. · Heisere Stimme. · Kopf mit zu wenig ausgeprägtem Hinterhauptbein. · Zu wenig entwickelte Augenbrauenbogen. · Zu spitz zulaufender Fang; schwarz gefärbter Fang. · Fehlerhaftes Gebiss. · Zu helles Auge. · Behang zu lang oder zu kurz, abstehend. · Zu wenig entwickelter Brustkorb. · Dünne, zu kurze oder zu lange, zu wenig behaarte oder eingerollte Rute. · Durchgetretener Mittelfuss. · Durchgetretene Ballen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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