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Farbe: einfarbig loh mit schwarzem Sattel; weiße Abzeichen unerwünscht
Haarkleid: kurz, aber sehr dick, mit starker Unterwolle
FCI-Gruppe: 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen)
Hunde- und Welpenbilder der Hunderasse Schiller Hund:
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Beschreibung der Hunderasse Schiller Hund:
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Rassestandard:
URSPRUNG: Schweden.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 17. 07. 1997.
VERWENDUNG: Lautgebender Spürhund zur Jagd auf Hase und Fuchs. Es sind keine Meutehunde und jagen auch nicht paarweise. Sie werden nie bei der Jagd auf Rotwild eingesetzt.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen. Sektion 1.2 Mittelgrosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Auf der ersten Hundeausstellung in Schweden im Jahre 1886 wurden nicht weniger als 189 Spürhunde ausgestellt, darunter ein Rüde und seine Wurfschwester namens « Tamburini » und « Ralla I » im Besitz des Bauern Per Schiller. Beide stammten von den berühmten Laufhunden ab, die auf dem Landgut Kaflås gehalten wurden. Diese Laufhunde hatten vermutlich ihren Ursprung in Süddeutschland: sie waren eher klein, lohfarben mit schwarzem Mantel und geringen weissen Abzeichen. Ausser diesen gehörten Schweizer Laufhunde und zu einem beträchtlichen Teil englische Laufhunde, vor allem Harrier, zum Ursprung des Schillerstövare. Die Rasse entwickelte schnell einen einheitlichen Typ und wurde 1907 vom Schwedischen Kennel Club als solche anerkannt.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Harmonisch ausgewogene, sehnige, stattliche Gesamterscheinung, die den Eindruck von Schnelligkeit und Stärke vermittelt.
WICHTIGE PROPORTIONEN: Leicht rechteckig im Gebäude.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Lebhaft und aufmerksam.
KOPF: Länglich. Von vorn und von der Seite gesehen sollte der Kopf dreieckig sein, ohne dass der Fang spitz und schwach ist.
OBERKOPF: Schädel: Nur leicht gewölbt, am breitesten zwischen den Ohren. Stop: Gut ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Schwarz, gut entwickelte Nasenlöcher. Fang: Lang. Der Nasenrücken ist gerade und verläuft parallel zur Profillinie des Oberkopfes. Lefzen: Sollten straff sein und eng anliegen. Kiefer / Zähne: Scherengebiss; Zähne stark und gut entwickelt. Backen: Flach. Augen: Dunkelbraun mit lebhaftem Ausdruck. Ohren: Hoch angesetzt. In ihrer Länge reichen sie, nach vorn gehalten, nicht ganz bis zur Hälfte des Fangs. Bei Aufmerksamkeit können sie leicht angehoben werden. Sie sind weich und hängen flach herab, wobei die vordere Kante dicht an den Wangen anliegt.
HALS: Lang und kräftig, mit hübschem Übergang in die Schulterpartie. Die Haut am Hals ist geschmeidig und liegt straff an. Rüden sollten eine deutlich gewölbte Nackenlinie aufweisen.
KÖRPER: Widerrist: Gut ausgeprägt. Rücken: Eben und kräftig. Lenden: Muskulös, leicht gewölbt. Kruppe: Lang, breit, geringfügig abfallend. Brust: Brustkorb lang, gut entwickelt und tief; er reicht bis zu den Ellenbogen herab. Untere Profillinie und Bauch: Nur geringfügig aufgezogen.
RUTE: In Höhe der Rückenlinie angesetzt, gerade oder säbelförmig leicht gebogen. Breit am Ansatz, zum Ende hin spitz zulaufend. In ihrer Länge reicht sie bis zu den Sprunggelenken. In der Bewegung vorzugsweise nicht oberhalb der Rückenlinie getragen.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Allgemeines: Gute Knochenstärke, die harmonisch zur Gesamterscheinung des Hundes passt. Von vorn gesehen erscheinen die Läufe gerade und parallel zueinander. Schultern: Schulterblätter lang, gut bemuskelt, schräg gelagert und fest am Körper anliegend. Oberarm: Lang, mit dem Schulterblatt einen rechten Winkel bildend. Ellenbogen: Liegen dicht am Körper an und treten optisch unter dem Brustkorb nicht hervor. Vordermittelfuss: Elastisch, mit dem Unterarm einen geringen Winkel bildend. Vorderpfoten: Oval, Zehen gut aufgeknöchelt und eng zusammen-gefügt.
HINTERHAND: Allgemeines: Kräftig, von hinten gesehen parallel gestellt. Oberschenkel: Von der Seite gesehen breit mit gut entwickelter Muskulatur. Knie: Gut gewinkelt. Sprunggelenk: Gut gewinkelt. Hintermittelfuss: Kurz, schlank, gerade. Hinterpfoten: Gleich den Vorderpfoten. Afterkrallen sind unerwünscht.
GANGWERK: Parallel, kraftvoll, raumgreifend.
HAARKLEID
HAAR: Harsch, nicht zu kurz, sehr dicht am Körper anliegend. An Kopf, Ohren und den Vorderseiten der Läufe sollte das Haar kurz und glatt sein. Unterhalb der Rute und an der hinteren Seite der Oberschenkel darf das Haar länger sein.
FARBE: Lohfarben mit ausgeprägtem schwarzen Mantel (Decke), der den Rücken, die Halsseiten, die Seiten des Rumpfes und die Oberseite der Rute bedeckt. Bei ausgewachsenen Hunden sind mit der Lohfarbe vermischte schwarze Haare nicht zulässig, schwarze Abzeichen auf den Wangen sind jedoch erlaubt.
GRÖSSE: Widerristhöhe: Rüden: 53-61 cm, Idealgrösse 57 cm (22,5 ins.). Hündinnen: 49-57 cm, Idealgrösse 53 cm (21 ins.).
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Fehlerhafte Proportionen zwischen Körperlänge, Widerristhöhe und Brusttiefe. · Mangelhafte Ausprägung des Geschlechtstyps. · Breiter Schädel, ausgeprägtes Hinterhauptsbein. · Aufgebogener Nasenrücken. · Vor- oder Rückbiss, Zangengebiss. · Hervortretende Backen. · Helle Augen. · Kurze, steile Kruppe. · Rutenhaltung oberhalb der Rückenlinie. · Zu offener Winkel zwischen Schulterblatt und Oberarm. · Gebundene Hinterhandbewegung. · Nicht klar abgegrenzter Mantel, der reichlich mit lohfarbenen Haaren durchsetzt ist. · Zu starker schwarzer Mantel, der die Brust, die Körperseiten, die Schultern und die Oberschenkel bedeckt.
AUSSCHLIESSENDE FEHLER: · Deutlicher Vor- oder Rückbiss. · Widerristhöhe ausserhalb der zulässigen Bandbreite. · Scheues, zurückhaltendes Wesen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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